Sonntag, Dezember 23, 2012

In Navitate Domini 2012

Zum bevorstehenden Geburtstag des Herrn im Jahr 2012 bedankt sich [d-pa] bei allen Lesern für die bisherige Treue, wünscht besinnliche Feiertage und hofft auch weiterhin auf regelmäßige Besuche.



Frohe Weihnachten und die besten Wünsche für 2013!



Die Jahreslosung für das Jahr 2013 lautet:
""Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir"
Hebräer 13,14

Samstag, Dezember 22, 2012

Ferienzeit!

Endlich Ferien und damit Ruhe vor den kleinen und großen Blagen!
Es wird mal wieder echt Zeit für ein wenig Entspannung - wobei: Nicht weniger als 9 Klassenarbeiten liegen hier bei mir und warten (un)geduldig auf Korrektur. Und als besoners fieser Lehrer habe ich am Freitag auch noch 3 Kinder zum Nachsitzen beordert weil sie seit 3 Wochen ihre Strafarbeit nicht beibringen, die seither immer weiter aufgestockt wurde. Einer hat sie wohl wirklich vergessen, die anderen beiden weigern sich. Daher gab es nun Nachsitzen - zu dem sie natürlich auch wieder nicht erschienen sind. Nächste Stufe: Missbilligung (=Tadel) und Vermerk in Schülerakte. Das Nachsitzen wird selbstverständlich dann nach den Ferien in verdoppelter Form, d.h. 4 Stunden, nachgeholt. :)

Aber zurück zum eigentlichen Thema dieser Tage: Für Weihnachtsgeschenke hatte ich dieses Jahr ja überhaupt keine Zeit. Die wurden größtenteils mit enormem Stress am Freitag und Samstag besorgt. Jetzt muss das Zeug noch verpackt werden und dann geht es wohl morgen mit Sack (Geschenke) und Pack (Klassenarbeiten) in Richtung Heimat. Putzen und Aufräumen müsste ich mal wieder. Ob ich das morgen noch hinbekomme, weiß ich nicht so recht, werde aber mein Bestes geben. Allein 5 oder 6 nicht unbedingt kleine Kartonagen warten hier auf Abholung durch die Abfallverwertungsgesellschaft. Ich will unten bei den Mülltonnen nicht alles vollstellen, jetzt steht der Kram schon seit einer Woche hier herum und ich muss immer um ihn herumlaufen. Und da der Müll sicher am 27. oder 28. geholt wird, steht das Zeug dann auch noch in meiner Wohnung, wenn ich wieder zurück komme. Das dürfte vermutlich so am 03.01. sein. Davor geht's zur Hoffenheim-Weihnachtsfeier und zur "Mannheim Reunion" mit Raclette und (unweigerlich?) Alkohol. Dazwischen geht es wahrscheinlich auch noch nach Bruchsal und/oder Karlsruhe, in Heidelberg sollte ich ebenfalls vorbeischauen. An Silvester ist angedacht nach Freiburg zu gehen und wenn ich wieder zu Hause bin, kommen am 05.01. Oberstufenschüler meiner alten Schule zwecks Kneipentour zu Besuch.
Volles Programm also - gut, dass man in Hessen 3 Wochen Ferien hat (und dafür keine Pfingstferien *schnueff*), dann bleiben noch 2 für den Rest.

Dienstag, Dezember 18, 2012

Bruder Fische

Wie erheiternd das doch ist. Eben tauchte von einem Freund, der gerade mit der Nationalmannschaft unterwegs ist, Folgendes auf meiner Statusseite bei einem großen sozialen Netzwerk auf.
Auch wenn man die Sprache des Kommentierenden nicht spricht - die Kernaussage versteht man.


Donnerstag, Dezember 13, 2012

Neulich in meinem Briefkasten

Am Mittwoch fand ich in meinem Briefkasten eine dieser Benachrichtigungskarten, dass ich (aufgrund meiner Erwerbstätigkeit, Anm. d. Verf.) nicht anzutreffen war und demnach 2 Postsendungen nicht zugestellt werden konnten. So weit, so gut. Mein Auto hatte ich schon fit für die Nacht gemacht und entsprechend abgedeckt um mir das morgendliche Kratzen ein wenig angenehmer zu machen. Also wurde das Auto wieder ausgepackt und es ging zur Post. Da herrschte jedoch Winterschlaf: "Heute geschlossen". Na prima.
Am heutigen Donnerstag ging es daher auf dem Heimweg von der Arbeit abermals zur Post. Die freundliche Postbeamtin durchsucht kurz ihre Sendungen und teilt mir dann mit, dass meine Warensendungen noch nicht in der Filiale seien. Da sie gestern nicht zugestellt werden konnten und die Postfiliale geschlossen hatte, käme die Post erst heute Abend nach Filialschluss an. Logisch, hätte ich mir auch gleich denken können. Somit ging es wieder unverrichteter Dinge nach Hause und die Postsendungen, die mich am Mittwoch nicht erreichten, landen somit (vermutlich) erst am Freitag in meinen Händen. Und da ich so Dienstschluss habe, dass dieser direkt auf die Mittagspause der Filiale fällt, darf ich wieder zweimal am Tag ausrücken. Die Post macht es einem wahrlich nicht leicht...

Dienstag, Dezember 04, 2012

Die Goldberg-Variationen von Bach

Nach gut 5 Jahren dürfen nun auch mal wieder die Liebhaber klassischer Musik auf ihre Kosten kommen. Gab es Anno 2008 noch das Weihnachtsoratorium, so möchte ich nunmehr auf Bachs berühmte Goldberg-Variationen hinweisen. Gespielt von der Pianistin Kimiko Ishizaka auf dem modernen Konzertflügel. Das sollte in der Weihnachts- und Adventszeit die vielen stressigen Stunden beim Kauf der Geschenke und die geheuchelte Harmonie vergessen machen und Zeit für Besinnung bei Kerzenschein sowie schöner Musik bieten. Da die Aufnahme unter Creative-Commons-Zero-Lizenz vorliegt, kann sie kostenlos heruntergeladen werden. Im Rahmen des Projekts "Open Goldberg Variations", das per Crowdfunding finanziert wurde, wurden nicht nur die Goldberg-Variationen von Bach durch Kimiko Ishizaka neu eingespielt, sondern auch die Noten mit der Software Musescore neu gesetzt. Somit könnt Ihr nicht nur die Aufnahme downloaden, sondern bei Interesse auch die Noten.

Die "Open Goldberg Variations" liegen in den Audioformaten FLAC, WAV und MP3 vor und können via Rechtsklick/"Ziel speichern unter" hier heruntergeladen werden.

Sonntag, Dezember 02, 2012

Schülernachrichten II

Mal wieder etwas aus der Kategorie "was die Welt nicht braucht"...abgefangen, bevor sie den Empfänger erreichen konnten. Und wahrlich ein Beweis dafür, was für Biester in Schülern stecken.



Freitag, November 30, 2012

Endlich mal wieder ausschlafen!

Heute früh gönnte ich mir den Schlaf der Gerechten. Egal was war, ich schlief weiter. So kam es dann auch, dass ich um 8:10 Uhr aufwachte und voller Entsetzen feststellen musste, dass mein Unterricht bereits seit 30 Minuten läuft. Da ich mich nicht erinnern kann, dass der Wecker klingelte, ich diesen aber vorm Schlafen extra noch einmal kontrolliert hatte, vermute ich, dass das feine Gerät verschlafen hat und in Folge dessen ich. Notiz an mich: Gerät nachher nochmal prüfen!

Also nichts wie raus aus den Federn und nach einem Schnellprogramm saß ich -tatsächlich- binnen 5 Minuten im Auto und war auf dem Weg zur Schule. Natürlich waren wieder Senioren und sonstige Schnarchnasen vor mir, die im Straßenverkehr wohl weder ein Ziel noch Zeitdruck haben und somit, wohl auf der Suche nach sich selbst, durch die Straßen schleichen.
In der Schule angekommen begann die Parkplatzsuche, die ich zum Pausenbeginn abgeschlossen hatte. Dann, möglichst unauffällig, ins Lehrerzimmer rein und auf Besonderheiten achten. Doch da war nichts. Sehr gut.
In der Pause schnell noch zur Oberstufenklasse laufen, die ich gerade hätte haben sollen. Die fragten natürlich, wo ich denn gewesen sei, hatten sich, als ich nicht auftauchte, aber -aus der Sicht eines Schülers sowie eines Zuspätkommenden- absolut richtig verhalten: Sie haben die Klappe gehalten und sich selbst beschäftigt. Wohl nicht mit dem Fach, aber das wäre wohl zu viel verlangt. Somit habe ich die Stunde verschlafen und so wirklich bemerkt wurde es gar nicht. Da stellt sich die Frage, inwieweit man das noch auf die Spitze treiben kann!
Aber ich hoffe einfach, dass das nie wieder vorkommt. Für die Schüler überlege ich mir jetzt noch eine kleine Entschädigung - denn die mussten ja früher aufstehen.

Samstag, November 24, 2012

Pädagogenleben

Der Ex-Chef beschwert sich wieder einmal, weil es hier so still geworden ist. Recht hat er.
Aber ich muss ehrlich gestehen, dass der Elan ein wenig fehlt. Zum einen wohl, weil ich derzeit keine sonderlich kreative Phase habe, zum anderen weil ich nach der Schule auch nicht so richtig die Motivation und Zeit aufbringen kann.
Derzeit gibt es neben Unterricht immer wieder Sitzungen, Konferenzen, Besprechungen und -als Highlight- eine vom Rektor Zwangsfortbildung fürs gesamte Kollegium. Der Pädagoge Dr. Heinz Klippert war für einen Vortrag in der Stadt und der Rektor meinte, das sei doch eine gute Gelegenheit, alle gezwungenermaßen dorthin zu schicken. Gesagt, getan. Nur der Rektor war verhindert und konnte leider nicht anwesend sein...

Im nächsten Schuljahr werde ich eine 9. Klasse als Klassenlehrer übernehmen und darf mit denen auch gleich ins Schullandheim gehen. Dafür gibt es am Montag um 19:30 einen Elternabend um den Eltern das Ziel vorzustellen. Auch das ist Arbeitszeit. Nur eben unbezahlt.

Das größte Highlight am Beruf war eine Kollegin, die mich um Unterstützung bat. Als hilfsbereiter Mensch fragte ich, was ich für sie tun könne, und die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Im nächsten Schuljahr werde ich wenige Tage nach der Rückkehr aus dem Schullandheim für 6 Tage als Begleitperson eines Schüleraustauschs in Madrid sein. Wooho, sowas kann es echt häufiger geben!

Ansonsten gab es kürzlich ein wenig Aufregung wegen einer 12-jährigen Schülerin. Seit den Sommerferien erhielt sie Post und per Paket versandte Kuscheltiere von einem Unbekannten, was vor wenigen Tagen darin gipfelte, dass ihre Entführung angedroht wurde. Um die Sache kurz zu machen: Der Täter ist gefasst und geständig. Was für kranke Menschen es doch gibt!

Soweit einmal die neuesten Meldungen. Etliches habe ich sicher vergessen und werde es noch nachreichen müssen. Hilfreich wäre es da natürlich, wenn das Fabulieren wieder mehr Spaß machen würde. Derzeit ist es eher eine Last, die sich zu den anderen Lasten wie Frauen, Korrekturen, Erkältung (mittlerweile aber schon fast ausgeklungen), Papierkram, Schüler, Parteiaufgaben etc. dazugesellt.
Und ich stelle zum Abschluss wieder fest, dass ich fast nur über die Schule geschrieben habe. Schrecklich.

Montag, November 05, 2012

Von traurigen Kindern und (Krokodils-) Tränen

Sollte ich irgendwann einmal gefragt werden was ich gut kann, so werde ich getrost mit "Kinder zum Weinen bringen" antworten.
Zuletzt mal wieder heute in einer 7. Klasse geschehen. Zunächst hatte der betroffene Knabe fristgerecht seine Strafarbeit aus der letzten Stunde abgegeben. Das Stören des Unterrichts ging trotzdem wieder weiter. Nach mehreren Mahnungen und einer "letzten Warnung" war es dann doch wieder passiert und die Sanktionsgewalt brach über den jungen Mann herein, der alsbald nicht mehr als ein Häufchen Elend war: Dicke Tränen rannen die Wangen hinab und in die Richtung, die den Grad an Verständnis für die Aktion widerspiegelte.
Unter uns: Ganz allein war ich dafür nicht verantwortlich. In der Stunde zuvor gab es die Deutscharbeiten zurück und die sind wohl nicht sonderlich gut ausgefallen. Umso größer wohl des Schülers Furcht, neben der Klassenarbeit nun schon wieder eine Strafarbeit zur Unterschrift zu Hause vorzulegen.
Aber das war noch längst nicht alles: Beim Betreten des Klassenzimmers hockte ein anderer Schüler der Klasse mit glasigen Augen, die jeden Moment überzulaufen drohten, neben der Tür. "Da war wohl Gewalt im Spiel", war zunächst mein Gedanke. Doch auch hier war die Ursache der Bekümmertheit in der Deutscharbeit zu finden: Eine 4 hatte es gegeben und das wiederum habe beim Filius ein vierwöchiges "Kontaktverbot" zur Folge (Hausarrest nannten wir das früher). Ganz blöd war da die Tatsache, dass aufgrund einer früheren, verhauenen Klassenarbeit die vier Wochen Arrest just an diesem Tag ausgelaufen waren. Somit war nun, um im Fußballjargon zu sprechen, von einer Verlängerung auszugehen.
Bei all der Verzweiflung konnte ich einmal mehr mein pädagogisches Feingefühl ins Spiel bringen, das ich nirgendwo gelernt und auch nicht als sonderlich ausgeprägt bezeichnen würde. Allerdings klappt es, zu meiner eigenen Überraschung, meist doch irgendwie: Nachdem ich dem Schüler ausredete, weiter nach einem Messer zwecks Suizids zu fragen bzw. dieses Vorhaben in die weitere Planung seines Tages aufznehmen, schickte ich ihn mit einem Mitschüler auf eine kleine Tour durchs Schulhaus - "um sich zu beruhigen". Ehrlich gesagt wollte ich das Problem nur möglichst schnell los werden um mit meiner Stunde anfangen zu können. Schließlich stand die halbe Klasse auf dem Gang und machte Krach. Nach gut 5 Minuten kamen die beiden dann wieder ins Klassenzimmer zurück und die Welt schien nun schon wieder etwas besser auszusehen. Sicherheitshalber habe ich der Klassenlehrerin noch Bescheid gegeben und empfohlen, ggf. das Gespräch mit der Mutter zu suchen. Das habe es aber vor einigen Wochen schon gegeben und die Mutter zeigte sich da wohl sehr schockiert davon, welche Geschichten sich der Junge ausdenke - wohl in der Absicht, sich doch noch eine bessere Note zu verschaffen. Morgen wird sie aber das Gespräch mit dem Jungen suchen. Warten wir mal ab.

Montag, Oktober 29, 2012

Der rote Fisch

Die Kurpfalz wie sie leibt und lebt. Frau Zehnbauer war einmal, jetzt gibt es Ersatz: Manu aus Mannheim.

Und wie sich zeigt, beherrscht auch sie die Kurpfälzer Weltläufigkeit in Perfektion.


Sonntag, Oktober 28, 2012

Radwechsel II

Ein kleiner Nachtrag: Natürlich hat sich der Händler nicht gemeldet. Dann rufe ich eben am Montagnachmittag an. ;-)

Leider geht die Schule wieder los, dann ist es mit der schönen Zeit erst einmal wieder vorbei.

Freitag, Oktober 26, 2012

Radwechsel

Mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Die vergangenen Tage waren geprägt von Korrekturen und Alkohol. Zum Alkohol aber demnächst ein eigener Beitrag.
In einem kurzen klaren Moment wollte ich meine Räder wechseln. An sich kein Problem, schließlich habe ich zu Hause oft gneug mitgeholfen. Also: Räder aus dem Keller geholt, Auto umgeparkt, aufgebockt, Schrauben gelöst, am Rad gezogen - nichts. Nochmals gezogen - nichts. Draufgeschlagen - nichts. Das Rad sitzt fest. Ich konnte machen was ich wollte, das Teil ging einfach nicht runter, vemrutlich festgerostet. Rostlöser hatte ich keinen da und die Alternative zur Lösung des Rads war mir etwas zu riskant. Also alles wieder auf Anfang. Dann eben kein Radwechsel.
Jetzt muss ja das Wetter so blöd rumzicken, dass beim Schulstart am Montag Winterräder doch ganz praktisch sein könnten. Somit in aller Eile am Donnerstag und ohne Termin noch zur Werkstatt gehetzt. Es sah gut aus, man würde mich noch drannehmen, aber ich müsse das Auto stehen lassen. Bis 19 Uhr sei es fertig. Na gut, dann lieber Warten anstatt in den nächsten Straßengraben zu rutschen. Aber nach gut 20 Minuten wurde mein Wagen vom Mechaniker schon auf die Hebebühne gefahren. So eine Hebebühne ist ja schon praktisch. Ich glaube, sowas will ich später auch mal. Endlich nicht mehr mit dem blöden Wagenheber abmühen. Stattdessen ganz dekadent den Wagen einfach nach oben fahren. Aber zurück zum Thema. Auf der Hebebühne konnten dann von der Innenseite die Räder sehr komfortabel mit einem kleinen Stemmeisen einfach von der Radnabe gedrückt werden.
Eigentlich musste man nur die alten Räder runter- und die neuen draufmachen. Aber falsch gedacht. Der Mechaniker kam auf mich zu und meinte, dass zwei meiner Reifen abgefahren seien. Ich war äußerst verwundert, hatte ich die Winterräder beim Autokauf doch herausgehandelt und der Wagen ist Baujahr 2011. Nun, es stellte sich heraus, dass 2 Reifen auch tatsächlich aus dem Jahr 2011 waren - die anderen beiden allerdings aus dem Jahr 2005. Im guten Glauben hatte ich das damals nicht kontrolliert. Prima. Also durfte ich auch gleich noch zwei Räder kaufen. So wurden aus 20 Euro nun 223 Euro. Man gönnt sich ja sonst nichts. Oder eben jetzt nichts mehr weil das Geld für Räder drauf ging.
Selbstverständlich habe ich dann gleich meine Geheimwaffe auf den Autohändler angesetzt: Meinen Vater. Ergebnis: Seinen ersten Vorschlag, die Räder kostenlos zu montieren (was beim Fachhändler 28,75€ kostet), hat mein Vater schon einmal abgelehnt (zumal die Räder mittlerweile auch schon drauf sind). Der Händler überlegt sich eine nette Entschädigung und ruft mich im Laufe des Tages an um das abzuklären. Ich bin gespannt. Vielleicht bietet er mir ja eine kostenlose Probefahrt an...

Dienstag, Oktober 16, 2012

Hanau City

Meine Wenigkeit war heute in Hanau. Währenddessen schrieb mich ein ehemaliger Schüler an und fragte was ich so machte. Ich antwortete ihm und informierte ihn über meinen Aufenthaltsort. "Was da so ginge" wollte er wissen. Die Antwort: Nicht viel außer Kopftücher. Denn, frei nach Goethes Faust, Hanau, das lob' ich mir, ist ein Klein-Istanbul. Aber wer in Monnem studiert hat und gelegentlich durchs Türkenviertel marschiert ist, der fühlt sich nicht zu sehr fremd. Hanau ist wohl auch erst auf den zweiten Blick schön, aber scheint auch durchaus seine sympathischen Seiten zu haben.

Aber zurück zum eigentlich Grund meiner Städtereise: Es ging um meine Schultasche. Die wollte ich über die Ferienzeit, so wie es der Hersteller auf seiner Internetseite schreibt, beim freundlichen Fachhändler zur Reparatur einzuschicken - denn private Einsendungen würden, so der Hersteller, nicht bearbeitet. Also schnell rein ins Auto, 20km gefahren, das Auto auf mehr oder weniger legaler Weise abgestellt, noch eine charmante Dame abblitzen lassen, die was von mir wollte (sie stand an einem Stand für die SOS-Kinderdörfer, aber vermutlich war das nur Zufall. Wobei sie recht ansehnlich war.) und rein ins Geschäft.
Ich glaube ich kann froh sein, nicht uneigenständig aus dem Laden wieder herausgekommen zu sein: "Nein, das nehme ich nicht an, da weigere ich mich!" schallte es mir entgegen. Grund des Zorns: Ich hatte die Tasche nicht in just diesem Laden gekauft. Immerhin gab man mir noch den Rat, es mal in Frankfurt zu versuchen, vielleicht würden die meine Tasche annehmen.
Ähm - nein, danke. Also ging es mehr oder weniger direkt wieder zurück an den heimischen Rechner um den Hersteller um Info über die weiteren Schritte zu bitten und die Alte anzuschwärzen. Jetzt warte ich mal ab und korrigiere in der Zwischenzeit ein wenig weiter meine Englischarbeiten. Die Arbeit macht sich ja nicht von alleine.
Oder doch? Mehr in Kürze...

Samstag, Oktober 13, 2012

Frau Pechmann und ich

Es hat etwas von einer Romanze. Nach meinem Autokauf vor einigen Monaten war ich wenig später beim Ex-Chef um nach meinem Beschäftigungsende vor Ort mal wieder "Hallo" zu sagen. Prompt durfte ich mit um beim Einkaufen zu assistieren: Zu besorgen war Brot für die Affen. Das wurde bei einem Bäcker bestellt und musste nur noch abgeholt werden. Also rein ins Dienstfahrzeug, zum Bäcker gefahren und, schwupps, fühlte ich mich wohl und gab mich meinen Träumen hin. Bei Frau Pechmann, der süßen Backwarenverkäuferin. Eigentlich stand ich nur am Rand und ließ den Chef das big business machen, da wurde Frau Pechmann auf mich aufmerksam (gemacht?). Sie war total fasziniert, dass wir von einem Profifußballverein kommen, aber hat das Grundgerüst des Ganzen wohl nicht so ganz verstanden. Doch das war ja neben mir nur zweitrangig. Und so kam man ins Gespräch. Der Chef machte sich gleich mal aus dem Staub und ließ mich bei Frau Pechmann stehen um die Situation mit dem für ihn so typischen Humor höchst amüsiert aus der Ferne zu betrachten. Der geneigte Leser mag mir verzeihen, wenn ich den genauen Gesprächsablauf aufgrund der zeitlichen Distanz nicht mehr genau wiedergeben kann, aber Frau Pechmann war eindeutig interessiert an meiner Person. Und der Tatsache, dass ich Politik studiert hatte: "Oh! Echt? Wow! Dann wissen Sie ja voll viel! Sie sollten ins Fernsehen in so eine Quizshow!" Und Moderator solle ich doch auch werden: "Also jetzt nicht wegen Ihrem Aussehen, aber wegen der Stimme!" Danke auch. Immerhin rettete sie sich noch mit der (...zutreffenden) Vermutung, dass mir die Frauen nur so hinterher laufen.
Sicherlich 5 Minuten stand ich nun da und wollte eigentlich nur wieder zurück zum Ex-Chef, aber ich kam nicht los von dem, was Mittelpunkt der Geschichte und nun irgendwie auch meiner Welt geworden ist: Frau Pechmann.

Freitag, Oktober 12, 2012

Frohlocket! Internet kommt.


Frohlocket! Nachdem ich vorgestern mal wieder bei Alice angerufen und die Dame am Telefon mit meiner Nachfrage wohl überfordert hatte, hat sie mich zu einem -nach dessen Aussage- erfahrenen Kollegen weitergeleitet. Und siehe da, der hat mir erst einmal von sich aus eine Gutschrift über eine Monatsgrundgebühr gegeben und ein wenig Ordnung in das Chaos gebracht. Gestern Abend kam dann eine SMS: Internet wird am 22.10. aktiviert, der Telekomtechniker kommt zwischen 8 und 12 Uhr. Na wenn das mal klappt... 

Dann kann ich auch endlich die Bildergalerie vom Spiel des FCK gegen die U23 der TSG anschauen. Denn da lädt über mein Handyinternet gar nix -.-'

Freitag, September 28, 2012

Die Pfeifen spatzen es von den Dächern

Neues von den Pfeifen von o2.

Noch ein Anlauf. Mittlerweile ist die Hotline so pervers unterbesetzt, dass man stellenweise 2 Stunden warten muss bevor man einen Mitarbeiter ans Telefon bekommt. Das ist möglich, weil o2 mittlerweile die Frist, dass man nach 30 Minuten Wartezeit aus der Hotline gekickt wird, abgestellt hat.
Somit wartete ich nicht nur gestern insgesamt 5 Stunden, sondern auch heute gerne wieder 4 Stunden am Telefon. Die Wartemelodie ist eh so toll, da kann man die den Tag schon mal in Dauerschleife laufen lassen.
Kommt man mal durch, sagt einem der Mitarbeiter, dass das PC-System gerade nicht funktioniert und er nichts machen könne. Man solle doch am Abend nochmal anrufen. Vielen Dank.
Eine andere Tante reagiert einfach nicht nachdem man zu ihr durchgestelltu wurde, sie unterhält sich mit ihrer Kollegin "Du gehst jetzt aber noch nich! Das erlaub' ich dir nich!", tippt dann was auf ihrer Tastatur und legt nach 4 Minuten auf.
Nächster Versuch: Nach 1:01 Stunden bekomme ich den ersten Ansprechpartner von o2 dran, der mich dann zu den Kollegen von Alice durchstellt. Nach 1:53 Stunden hört die Warteschleifenmelodie auf und es wird aufgelegt. Top.
Erneuter Versuch: Wieder vorbei am o2-Mann, der mitteilt, dass ihm keine Wartezeit bei den Kollegen von Alice angezeigt würde und er somit direkt durchstellen könne - 2x Tuten, dann wieder Warteschleife. Grandios.

Kurzum: Nachdem vorgestern ein Alice-Mitarbeiter für mich über den Handyvertrag von o2 veranlassen wollte, dass wohl das Volumen wohl hochgesetzt würde, just in dem Moment aber die Leitung wegen eines Funklochs abbrach, konnte ich dahingehend auch gestern nichts erreichen.
Wieder bei Alice angerufen um nachzufragen ob dieser Kollege noch irgendetwas als geplante Entschädigung in mein Kundenkonto eingetragen hatte, verneinte man und verwies mich wieder an o2. Denn man habe kein Zugriff auf die o2-Kundendaten.
Leider erreichte ich an diesem Tag niemanden mehr. Dafür aber am Folgetag um 0:45 Uhr. Nach knapp einer Stunde Wartens. Der o2-Mitarbeiter meinte nun, dass er nicht nachprüfen könne ob meine Angaben zu Alice stimmten - denn er habe da keinen Zugriff drauf. Er könne mir auch kein Kulanzangebot machen, weil er dann seinen Job riskiere - bot mir aber an, die Kosten für eine Aufstockung auf 1GB (letzten Monat hatte ich gut 2,5GB Volumen benötigt) zu teilen. Ich solle 5 Euro zahlen. Oder 10 Euro für 5GB. Ich lehnte ab.
Daher verwies er mich wieder zurück an Alice - die sollten nun für mich eine Mitteilung an o2 schicken um darin die Probleme mit dem Internetanschluss zu bestätigen, sodass o2 dann eine kulanzbedingte Datenvolumenaufstockung durchführen kann.
Also am Nachmittag nach der Schule wieder bei Alice angerufen. Nach ... langer Zeit hatte ich dann jemanden dran. Die stellte mich in die Warteschleife zurück um kurz bei einem Kollegen nachzufragen, was sie zu machen hat. Denn sie kenne sich da auch nicht so gut aus. Aha.
Als sie zurückkam, sagte sie mir, dass eine kostenlose Aufstockung des Handydatenvolumens nicht drin sei, ich das aber für 9,90 (1GB) bzw. 19,90 (5GB) kostenpflichtig aufstocken könne. Ich lehnte ab. Von Seiten von Alice könne sie auch nichts machen. Einen Internet-Stick als vorübergehende Lösung könne sie erst rausschicken, wenn ein Anschluss aktiviert sei. Daher bedauere sie, mir nicht helfen zu können.
Immerhin gab sie mir aktuelle Infos zu meiner Anschlussaktivierung: Der erste Auftrag sei "gescheitert", man habe das nun aber nochmals neu in die Wege geleitet.

Alle Befürchtungen bewahrheiteten sich auf Nachfrage: Das ganze Spiel geht wieder von vorne los.- Stand 25.08. Und ich bin weiter offline. o2 can do.

Dienstag, September 25, 2012

Bye, bye, o2

So, nach 8 erfolglosen Anrufen bei der „Service“-Hotline, die lediglich aus je 30 Minuten Wartezeit bestanden, habe ich soeben sämtliche Verträge bei o2 gekündigt und gehörig die Schnauze voll von dem Saftladen. Sollen sie mal schauen, mit welchem Angebot sie mich zurücklocken. Wenn nichts kommt, geht's zu Vodafone.

Dienstag, September 18, 2012

o2-Service in Perfektion

Die Suche nach einer Antwort zur Frage, wann ich Telefon und Internet bekomme, geht munter weiter.

Ursprünglich war Ende August vom 15.09. die Rede, aber bis dahin passierte rein gar nichts. Auf der Internetseite schreibt o2, dass es "innerhalb von 4 Wochen" zur Anschlussaktivierung kommt.

Da ich all diesen Zusagen aber nicht mehr im Geringsten glaube, habe ich heute nochmals nachgefragt. Das Ergebnis:
Sie können Ihren Anschluss voraussichtlich ab dem 13. September 2012 an Ihrer neuen Adresse nutzen.
Freundliche Grüße
Ihr o2 Team 

Auf Nachfrage, dass nach meiner Zeitrechnung der 13.09. in der Vergangenheit läge und ob man sich womöglich vertippt hätte, teilte man mir ein neues Datum mit:

Ein verbindliches Datum kann ich Ihnen noch nicht nennen. 
Freundliche Grüße
Ihr o2 Team 

Na dann…

Das nenne ich mal wieder o2-Service in Perfektion!

Sonntag, September 16, 2012

Schülernachrichten

Man war ja selbst man Schüler. Vielleicht bemerke ich deswegen (wie ich finde) relativ viel im Unterricht. Daher gibt es ab sofort eine neue Kategorie: Schülernachrichten.

Den Anfang macht folgende, im Unterricht abgefangene Mitteilung:


Dienstag, September 11, 2012

Bettina Wulff schmeckt lecker nach Hähnchen


Bettina Wulff (die Frau des ehemaligen Bundespräsidenten, nicht die Prostituierte) moniert gegen Google, weil dessen Autocomplete im Suchfeld ihren Namen zu nah an Gerüchte bringt, die ziemlich haltlos, aber in den Kreisen, in denen sie verkehrt (*hihi*), zugleich auch ungeheuerlich sind.

Und da die Wulffs ja regelmäßig falsch verstanden werden (aber stets bar zahlen!), folgte der Klage von Bettina Wulff prompt der Streisand-Effekt: Peter Breuer etwa wünschte sich daher über Twitter "dass Google bei der Suche nach „Bettina Wulff…” automatisch „…schmeckt lecker nach Hähnchen” ergänzt." Nun denn, man kann es ja selbst mal ausprobieren.

Apropos: Die Wulffs bekommen nicht nur Geld von der Schwiegermutter und Vater Staat ("sog. 'Ehrensold'"), Bettina ist jetzt auch mal schnell unter die Autoren gegangen. Doch auch da wurde sie wieder missverstanden - denn bei Amazon verbinden die Kunden irgendwie recht...untypische Stichwörter mit ihrem Buch:




Donnerstag, September 06, 2012

Woche 2


Schon wieder geht eine Schulwoche nach dem Umzug zu Ende. Irgendwie ging sie diesmal echt schnell rum. Und von der Belastung her geht es relativ gut. Ich glaube so allmählich habe ich in der Schule Fuß gefasst. Mich kennen sogar mittlerweile Lehrer mit Namen, mit denen ich noch nie gesprochen habe. Oder Schüler, die ich gar nicht im Unterricht habe. Außerdem habe ich diese Woche 2 Störentexte ausgegeben und einen Ball konfisziert. Es riecht also gewaltig nach Alltag.

Am Wochenende bin ich bei einer Kollegin in Aschaffenburg zum Geburtstag eingeladen. Stilecht im Biergarten, natürlich. Wuhu! Die Nähe zu Bayern ist ja schon toll irgendwie. Anfang Oktober bin ich noch bei anderen Kollegen eingeladen. Alles junge Menschen. Und vor allem: Soziale Kontakte. Wuhu! Ein wenig mehr davon wären nicht schlecht, aber ich muss auch sagen, dass ich bislang noch nicht sonderlich mehr gemacht habe als die Umzugskartons auszuräumen, die ein oder andere Sache hier in der Wohnung aufzuhängen und anzubringen. Vermutlich wird das noch kommen. So wie mein Internet. Noch immer warte ich hier auf den offiziellen Aktivierungstermin… Aber immerhin habe ich zwischenzeitlich (seit heute) Dank konspirativer Mithilfe meiner Schüler einen Account für das Schulnetzwerk. Der Netzwerkmensch hat mir auch auf schriftliche Bitte keine Zugangsdaten zukommen lassen, jetzt muss ich eben andere Wege gehen. Selbst wenn ich den Benutzernamen erst dann einzugeben vermag, wenn kein Kollege hinter mir steht: "Peniskopf" kommt vielleicht nicht so gut. Aber der Zweck heiligt den Benutzernamen! Inzwischen habe ich sogar einen Weg gefunden, um in manchen Fällen das Kopierkontingent zu umgehen. Auch hier nochmals ein freudiges "Wuhu!"

Vermutlich am Sonntag geht es dann hier im Haus eine Etage tiefer zu den Nachbarn, die mit mir was trinken wollen. Die scheinen sehr locker zu sein und ihr Hund kam ohne mich großartig zu beachten auch zu mir gelaufen, stellte sich neben mich und wartete darauf, gestreichelt zu werden. Naja, ich bin gespannt, was die nächsten Tage hier noch so passieren wird. Es ging mir jedenfalls schon einmal schlechter.

Donnerstag, August 30, 2012

Die ersten Tage

Grüße aus der neuen Wohnung!
Dank Handy bin ich zumindest ansatzweise im Kontakt mit der Zivilisation. Mein Umzug ist am Dienstag erfolgt. Wie das immer so ist mit Umzügen hat nicht alles so geklappt wie man sich das vorgestellt hatte: Angefangen damit, dass mir meine Autovermietung am Nachmittag des Vortags absagte weil sie nun doch kein Auto mehr hätten. Grandios. Somit durfte ich in kürzester Zeit eine Alternative suchen, die mich letztlich 70 Euro und 145km Wegstrecke (plus zugehörigen Sprit) mehr gekostet hat. Naja, aber jetzt ist es immerhin geschafft. Die Wohnung ist echt schön, nur stehen eben noch ziemlich viele Kartons herum, die darauf warten, irgendwann von irgendwem eingeräumt zu werden. Und ich könnte wetten, die denken dass ich das mache. Das Schlimme daran: Sie werden höchstwahrscheinlich richtig liegen. Heute war die Küche mit einräumen dran: Man glaubt ja gar nicht, was sich in so einer Küche alles ansammelt. Die ist jetzt eigentlich voll - aber ich habe vorhin noch einen Karton mit Küchenkram entdeckt. Wie ich den unterbringen soll weiß ich bislang nicht so wirklich. Wird sich aber finden. Hoffe ich.
Ein riesiger Vorteil der neuen Wohnung ist aber die räumliche Nähe zur Schule. Wie schön das doch ist, nur 6 und keine 90 Minuten für die Hinfahrt unterwegs zu sein. Da kann man länger schlafen und ist weniger gestresst. Den Geldbeutel schont es obendrein. Ich habe schon lange genug 2-3x die Woche für über 70 Euro tanken müssen. Das selbstverständlich ohne Gehaltseingang. Das erste richtige Gehalt müsste morgen kommen. Aber da fällt den Pappnasen sicher auch wieder irgendein Grund ein, weshalb sie es nicht oder nut teilweise zahlen können. Ich bin gespannt.

Noch einige Wörtchen zur Schule: Da läuft es soweit gut, zwischenzeitlich habe ich mich mehr oder weniger eingelebt. Die ein oder andere Sache ist als Bildungssystemfremder etwas verwirrend, aber auch das wird sich im Laufe der Zeit geben. Der erste unangekündigte Vokabeltest ist geschrieben, der erste Elternbrief gedruckt und für Montag wurde ich auf Wunsch der Eltern bei einem Elternabend mit eingeladen. Also darf ich um 19:30 wieder in die Schule. Und das für 4 oder 5 Sätzchen und im mich zu zeigen. Na toll. Dabei könnten die Eltern doch eh nichts machen - auch wenn da die größte Wurst auflaufen würde. Aber wie ich schon letztes Jahr merkte: Nicht nur Schüler sind neugierige Menschen.

Am Dienstag geht es dann am Abend kurz in die Heimat zur Ortsbeiratssitzung. Morgen geht es auch wieder zurück, da ist die Übergabe meiner alten Wohnung. Irgendwo dazwischen muss ich weiter meine Wohnung einräumen, die Test korrigieren und Unterricht vorbereiten, aber das wird schon alles klappen.

Telefon und Internet soll es übrigens vorraussichtlich ab 13.09. geben. Solange bleibt mir nur das Handy. Denn in der Schule muss ich, der am Seminar KA Seminare in Multimedia und Webdesign besucht habe, zunächst eine Computerschulung machen bevor ich meine Zugangsdaten erhalte. Angedachter Termin dafür: Ende September. -.-'

Sonntag, August 26, 2012

Kein Festnetz

Kurze Info an all die unzähligen Leute, die mich auch sonst nie angerufen haben: Ab Dienstag werde ich bis voraussichtlich Mitte September festnetztelefonisch nicht erreichbar sein.

Donnerstag, August 23, 2012

Out of Office

Das nennt man wohl Teamarbeit. Oder Bürokratie.



Montag, August 20, 2012

Irrungen, Wirrungen und ein Happy End

Etwas verspätet, aber nicht minder herzlich, nun mal eine kleine Aktualisierung. Ich bin nunmehr in der zweiten Schulwoche angekommen und habe mich so allmählich in der Schule eingewöhnt. Es fällt auf: Das hessische Bildungssystem ist verwirrender als gedacht, die Schule ist schlecht organisiert (habe noch immer keine Schülerlisten meiner Klassen und auch noch keinen Zugang zu den PCs, der Rektor soll seit 2 Wochen ein Schreiben für mich ans Schulamt schicken - natürlich ist auch das nicht gemacht) und mein Stundenplan ist ziemlich mies. Montags z.B. darf ich von 7:40 bis 17:25 Uhr unterrichten. Na danke!
Dazu kommt die Pendlerei, durch die ich morgens um 5 aufstehen darf. Nur am Mittwoch nicht, da hab ich erst um 10 und kann somit um 7 aufstehen. So wie letzten Mittwoch. Auf dem Parkplatz nach durchaus anstrengender 130km-Fahrt mit Stau angekommen, wurde ich von der Sekretärin mit einem "Guten Morgen! So spät erst Schule? Na da konnten sie heute ja richtig ausschlafen!" begrüßt. Wenn die wüsste.
Die Schule an sich scheint nach wie vor ganz okay zu sein. Hauptkritikpunkt ist wie bereits gesagt aber die mangelnde Organisation und, davon abgesehen, das schon im letzten Post angesprochene, zu kleine Lehrerzimmer. Ich sitze an einer Sitzgruppe, an der ich nicht arbeiten kann. Tische sind rar und feste Plätze gibt es offiziell nicht. Stellt man seine Tasche mal auf dem Tisch ab, wird man schon, so zumindest in meiner Wahrnehmung, böse angeschaut. Wie soll ich denn jetzt in meinen unzähligen Freistunden (ein Dankeschön nochmals an den Stundenplanmacher) arbeiten? Vorbereiten? Korrigieren? Geht nicht. Allenfalls auf dem Schoß. Wie bequem.
Naja, dafür habe ich jetzt immerhin eine Wohnung. Die erste, die ich besichtigt habe. Die Vermieterin sagte heute, dass sie sich gegen Ende der Woche melden würden, aber der Anruf kam schon heute Abend. Ihr Mann sagte, dass ich bei ihr wohl irgendwie so einen guten Eindruck hinterlassen habe, dass sie unbedingt mir die Wohnung geben möchte. So soll's sein! ;-)
Somit stehe ich ab dem 01.09. doch nicht wie zwischenzeitlich angenommen auf der Straße.

Morgen geht es jetzt wieder um 5 raus, dann zur Schule, anschließend zu den Eltern und zu einer inoffiziellen Ortsbeiratssitzung. Hoch lebe die Freizeit! Immerhin: So kann ich kein Geld ausgeben (abgesehen von den Spritkosten von ~210 Euro in der Woche). Denn mein erstes Gehalt lässt noch immer auf sich warten. War wohl zu überraschend, dass ich Anfang Juli den Vertrag unterzeichnet habe. Sobald ich mehr Zeit habe, gibt es weitere Neuigkeiten. Zum Beispiel von meinem Schwarm Frau Pechmann ([d-pa] berichtete).

Donnerstag, August 09, 2012

Zwischenfazit

Heute war mein erster Tag an der neuen Schule. Eingangskonferenz.
Die Schule ist gut, nur steige ich da bildungspolitisch an manchen Stellen noch nicht wirklich durch. Aber das gibt sich. Hoffentlich. Ansonsten mache ich das einfach nach bestem Gewissen.
Der Anfahrtsweg zur Schule ist allerdings äußerst mies, v.a. weil jede Menge Baustellen auf der Strecke sind. Und die Fahrerei schlaucht ordentlich. Blöd auch, dass die an der Schule 7:40 mit der 1. Stunde anfangen und ich dann morgens gegen 5:40 losfahren muss. Das heißt aufstehen um 5. Meine Fresse! Und tanken werde ich wohl so 2-3x die Woche müssen. Das sind dann schlimmstenfalls 210 Euro Spritkosten pro Woche. Aber ich habs ja. Insbesondere nachdem ich seit Juni kein Geld mehr gesehen habe.

Was den werten Leser aber sicherlich am meisten interessiert: Das Kollegium ist nett und verfügt über eine Frauenquote von 60%. Leider sind die Kolleginnen überwiegend in der Generation 40+, aber ein paar nette Kolleginnen sind definitiv dabei. Von der einen weiß ich schon dass sie einen Freund hat, die andere hat einen Mutterinstinkt und kümmert sich um mich, und die andere, Sandra, ist ein leckeres Schnittchen. Da gilt es noch, den Status herauszufinden. Dann ist noch so ein Blondchen da, das so übermäßig geschminkt ist. Nicht gut. Das fiel selbst mir auf mit der Schminke. Aber ich glaube die ist auch freundlich.

Thema Stundenplan: Am Montag ist der schlimmste Tag: Der geht von 7:40 bis 16:15. Und Dienstbesprechungen sowie Konferenzen sind wohl immer Dienstags um 14 Uhr. Gut, dass ich da schon um 10 Uhr Schule aus habe. Dann verplempere ich nicht so viel Zeit zu Hause oder mit Freizeitaktivitäten.

Im Lehrerzimmer gibt es übrigens keine festen Plätze; ich hab mich dann einfach mal zu so einer Sitzgruppe dazugesetzt und wurde sogleich am "coolen Tisch" willkommen geheißen (weil da die Jungleherer und Refis sitzen) . Dann erzählten die, dass sie ab und an Privatpartys ohne Exzesse feiern. Klingt sympathisch, v.a. wenn ich dann, sofern sie mich auch mal einladen, dann, Mannheim sei Dank, den Exzess mitbringe. Muahaha. Wird sicher lustig. Sobald ich eine Wohnung habe.

Hmja. Jetzt bin ich aber todesmüde. Bei weiteren Fragen einfach schreiben.

Samstag, August 04, 2012

Neulich im Supermarkt

Am Mittwoch konnte ich endlich meinen Wagen abholen. Ganz hibbelig war ich bis es soweit war. Freiheit! Nach Unterzeichnung der Papier und Herausgabe aller Zugaben, die ich in der Verkaufsverhandlung heraushandeln konnte, folgte nur noch eine kleine technische Einführung in die Bedienung aller Gerätschaften. Leute - da ist Zeug in dem Wagen, dass ich wohl mein Leben lang nie benötigen werde. Aber hey - falls doch, dann bin ich bestens gerüstet! :)

Die erste Fahrt führte gleich zu den Eltern, da diese an jenem Tag kräftige Hände für Renovierungsarbeiten benötigten. Am Folgetag ging es zur ehemaligen Wirkungsstätte nach Hoffenheim um dem Chef von der Affenbande einen Besuch abzustatten. Weil die Affen irgendwann wieder nervten, gingen wir in einem zu einer größeren, DFB-unterstützenden Supermarktkette einkaufen. Unter anderem Brot an diesem Bäckereistand, den man immer im Eingangsbereich findet. Tja, und da passierte es.
Auftritt: Tamara Pechmann.
So recht vermag ich sie gar nicht zu beschreiben - aber sie redete viel und noch mehr dummes Zeug. Ganz genau wollte sie wissen, was wir denn so beim Fußballverein arbeiten würden. Und welche Fächer ich unterrichte. Mit Politik könne ich bestimmt in eine Talkshow, meinte sie. Da wisse ich sicher voll viel. Ihre Sache sei das ja nicht (Anmerkung des Verfassers: also das mit der Politik). Ohnehin würde ich mich sicher gut im Fernsehen machen - ich habe so ein TV-Aussehen. Aber, so schob sie gleich hinterher, ich sei jetzt nicht hässlich. Ah ja, danke für die Info. Jedenfalls sei ich im TV sicher ganz toll und was auch ganz toll sei, wäre irgendeine Rateshow bei Sat1.
Ich rettete mich schnellstmöglich zum Chef, der freundlicherweise frühzeitig die Biege gemacht hatte. :p
Mit Gewissheit kann ich aber sagen, dass ich, entsprechende Absichten vorausgesetzt, an diesem Tag eine neue Handynummer bekommen und die Nacht nicht allein verbracht hätte. Aber ich ziehe ja bald weg *hust*...

Sonntag, Juli 29, 2012

Von Abschieden und Neubeginnen

Das ein oder andere ist die letzten Tage passiert, Zeit und Muße zum Schreiben hatte ich allerdings eher weniger.
Fangen wir aber vorne an:

Am Montag war Zeugnisausgabe am Seminar - die, wie unser Ausbildungspersonalrat in seiner Abschlussrede sagte, "letzte Pflichtveranstaltung". Jetzt bin ich fertig und kann mich nach all den Anstrengungen und Entbehrung wieder -kurz- dem Leben widmen.
Dienstags wurde ich auch noch an der Schule von Rektor und Kollegium verabschiedet.
An besagten Tagen, also Montag und Dienstag, fand in der Schule auch noch während der Projekttage mein Projekt statt: "Eine kulinarische Reise um die Welt". Mit 18 Schülern war ich am Kochen und bewegte mich sicheren Schrittes durch die internationale Küche: Französisches Frühstück, Pancakes mit Ahornsirup, Meat Pie, Kötbullar, Hähnchen-Curry, Chinesische Reispfanne, Rinderschmorfilet mit Paprika und Zwiebeln, Russischer Zupfkuchen und Apfelstrudel. Lecker war's und die Schüler waren nicht ganz küchenunerfahren, was mir die Arbeit etwas leichter machte.

Mittwochs war Zeugnisausgabe für die Schüler und somit mein Abschiednehmen von meinen schon im Vorjahr liebgewonnenen 8ern. Nach meiner kurzen improvisierten Abschiedsrede kam eine Schülerin zu mir gelaufen um sich von mir zu verabschieden und im Namen der Klasse Danke für das schöne Schuljahr zu sagen. Dazu gab es eine Abschiedskarte der Schüler, in der jeder unterschrieben und sich wohl auch am Abschiedsgeschenk, einem Amazongutschein, beteiligt hatte. Hach, ich werde sie vermissen.




Diese Woche Freitag war der Tag gekommen, der das Ende meiner Immobilität besiegeln sollte. Nach mehreren Besichtigungen und Probefahrten war die Entscheidung gefallen: Ein Ford Focus darf mich ab nächster Woche durch die Welt kutschieren. Bin ich froh, wenn ich endlich nicht mehr auf Bus-/Zugfahrpläne, die Pünktlichkeit der Bahn und -in Ermangelung von Haltestellen- etliche Kilometer lange Fußmärsche angewiesen bin.





Schulisch geht es übrigens am 09.08. mit der Eingangskonferenz los, der Unterricht startet am 13.08. - und ich denke nicht, dass ich bis dahin eine Wohnung habe. Denn damit sieht es angebotstechnisch gänzlich schlecht aus. Sofern nach Ende Juni auch mal wieder Geld auf mein Konto käme, wäre das übrigens auch ganz schön.
 
© [d-pa] 2006-2013