Montag, Oktober 29, 2012

Der rote Fisch

Die Kurpfalz wie sie leibt und lebt. Frau Zehnbauer war einmal, jetzt gibt es Ersatz: Manu aus Mannheim.

Und wie sich zeigt, beherrscht auch sie die Kurpfälzer Weltläufigkeit in Perfektion.


Sonntag, Oktober 28, 2012

Radwechsel II

Ein kleiner Nachtrag: Natürlich hat sich der Händler nicht gemeldet. Dann rufe ich eben am Montagnachmittag an. ;-)

Leider geht die Schule wieder los, dann ist es mit der schönen Zeit erst einmal wieder vorbei.

Freitag, Oktober 26, 2012

Radwechsel

Mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Die vergangenen Tage waren geprägt von Korrekturen und Alkohol. Zum Alkohol aber demnächst ein eigener Beitrag.
In einem kurzen klaren Moment wollte ich meine Räder wechseln. An sich kein Problem, schließlich habe ich zu Hause oft gneug mitgeholfen. Also: Räder aus dem Keller geholt, Auto umgeparkt, aufgebockt, Schrauben gelöst, am Rad gezogen - nichts. Nochmals gezogen - nichts. Draufgeschlagen - nichts. Das Rad sitzt fest. Ich konnte machen was ich wollte, das Teil ging einfach nicht runter, vemrutlich festgerostet. Rostlöser hatte ich keinen da und die Alternative zur Lösung des Rads war mir etwas zu riskant. Also alles wieder auf Anfang. Dann eben kein Radwechsel.
Jetzt muss ja das Wetter so blöd rumzicken, dass beim Schulstart am Montag Winterräder doch ganz praktisch sein könnten. Somit in aller Eile am Donnerstag und ohne Termin noch zur Werkstatt gehetzt. Es sah gut aus, man würde mich noch drannehmen, aber ich müsse das Auto stehen lassen. Bis 19 Uhr sei es fertig. Na gut, dann lieber Warten anstatt in den nächsten Straßengraben zu rutschen. Aber nach gut 20 Minuten wurde mein Wagen vom Mechaniker schon auf die Hebebühne gefahren. So eine Hebebühne ist ja schon praktisch. Ich glaube, sowas will ich später auch mal. Endlich nicht mehr mit dem blöden Wagenheber abmühen. Stattdessen ganz dekadent den Wagen einfach nach oben fahren. Aber zurück zum Thema. Auf der Hebebühne konnten dann von der Innenseite die Räder sehr komfortabel mit einem kleinen Stemmeisen einfach von der Radnabe gedrückt werden.
Eigentlich musste man nur die alten Räder runter- und die neuen draufmachen. Aber falsch gedacht. Der Mechaniker kam auf mich zu und meinte, dass zwei meiner Reifen abgefahren seien. Ich war äußerst verwundert, hatte ich die Winterräder beim Autokauf doch herausgehandelt und der Wagen ist Baujahr 2011. Nun, es stellte sich heraus, dass 2 Reifen auch tatsächlich aus dem Jahr 2011 waren - die anderen beiden allerdings aus dem Jahr 2005. Im guten Glauben hatte ich das damals nicht kontrolliert. Prima. Also durfte ich auch gleich noch zwei Räder kaufen. So wurden aus 20 Euro nun 223 Euro. Man gönnt sich ja sonst nichts. Oder eben jetzt nichts mehr weil das Geld für Räder drauf ging.
Selbstverständlich habe ich dann gleich meine Geheimwaffe auf den Autohändler angesetzt: Meinen Vater. Ergebnis: Seinen ersten Vorschlag, die Räder kostenlos zu montieren (was beim Fachhändler 28,75€ kostet), hat mein Vater schon einmal abgelehnt (zumal die Räder mittlerweile auch schon drauf sind). Der Händler überlegt sich eine nette Entschädigung und ruft mich im Laufe des Tages an um das abzuklären. Ich bin gespannt. Vielleicht bietet er mir ja eine kostenlose Probefahrt an...

Dienstag, Oktober 16, 2012

Hanau City

Meine Wenigkeit war heute in Hanau. Währenddessen schrieb mich ein ehemaliger Schüler an und fragte was ich so machte. Ich antwortete ihm und informierte ihn über meinen Aufenthaltsort. "Was da so ginge" wollte er wissen. Die Antwort: Nicht viel außer Kopftücher. Denn, frei nach Goethes Faust, Hanau, das lob' ich mir, ist ein Klein-Istanbul. Aber wer in Monnem studiert hat und gelegentlich durchs Türkenviertel marschiert ist, der fühlt sich nicht zu sehr fremd. Hanau ist wohl auch erst auf den zweiten Blick schön, aber scheint auch durchaus seine sympathischen Seiten zu haben.

Aber zurück zum eigentlich Grund meiner Städtereise: Es ging um meine Schultasche. Die wollte ich über die Ferienzeit, so wie es der Hersteller auf seiner Internetseite schreibt, beim freundlichen Fachhändler zur Reparatur einzuschicken - denn private Einsendungen würden, so der Hersteller, nicht bearbeitet. Also schnell rein ins Auto, 20km gefahren, das Auto auf mehr oder weniger legaler Weise abgestellt, noch eine charmante Dame abblitzen lassen, die was von mir wollte (sie stand an einem Stand für die SOS-Kinderdörfer, aber vermutlich war das nur Zufall. Wobei sie recht ansehnlich war.) und rein ins Geschäft.
Ich glaube ich kann froh sein, nicht uneigenständig aus dem Laden wieder herausgekommen zu sein: "Nein, das nehme ich nicht an, da weigere ich mich!" schallte es mir entgegen. Grund des Zorns: Ich hatte die Tasche nicht in just diesem Laden gekauft. Immerhin gab man mir noch den Rat, es mal in Frankfurt zu versuchen, vielleicht würden die meine Tasche annehmen.
Ähm - nein, danke. Also ging es mehr oder weniger direkt wieder zurück an den heimischen Rechner um den Hersteller um Info über die weiteren Schritte zu bitten und die Alte anzuschwärzen. Jetzt warte ich mal ab und korrigiere in der Zwischenzeit ein wenig weiter meine Englischarbeiten. Die Arbeit macht sich ja nicht von alleine.
Oder doch? Mehr in Kürze...

Samstag, Oktober 13, 2012

Frau Pechmann und ich

Es hat etwas von einer Romanze. Nach meinem Autokauf vor einigen Monaten war ich wenig später beim Ex-Chef um nach meinem Beschäftigungsende vor Ort mal wieder "Hallo" zu sagen. Prompt durfte ich mit um beim Einkaufen zu assistieren: Zu besorgen war Brot für die Affen. Das wurde bei einem Bäcker bestellt und musste nur noch abgeholt werden. Also rein ins Dienstfahrzeug, zum Bäcker gefahren und, schwupps, fühlte ich mich wohl und gab mich meinen Träumen hin. Bei Frau Pechmann, der süßen Backwarenverkäuferin. Eigentlich stand ich nur am Rand und ließ den Chef das big business machen, da wurde Frau Pechmann auf mich aufmerksam (gemacht?). Sie war total fasziniert, dass wir von einem Profifußballverein kommen, aber hat das Grundgerüst des Ganzen wohl nicht so ganz verstanden. Doch das war ja neben mir nur zweitrangig. Und so kam man ins Gespräch. Der Chef machte sich gleich mal aus dem Staub und ließ mich bei Frau Pechmann stehen um die Situation mit dem für ihn so typischen Humor höchst amüsiert aus der Ferne zu betrachten. Der geneigte Leser mag mir verzeihen, wenn ich den genauen Gesprächsablauf aufgrund der zeitlichen Distanz nicht mehr genau wiedergeben kann, aber Frau Pechmann war eindeutig interessiert an meiner Person. Und der Tatsache, dass ich Politik studiert hatte: "Oh! Echt? Wow! Dann wissen Sie ja voll viel! Sie sollten ins Fernsehen in so eine Quizshow!" Und Moderator solle ich doch auch werden: "Also jetzt nicht wegen Ihrem Aussehen, aber wegen der Stimme!" Danke auch. Immerhin rettete sie sich noch mit der (...zutreffenden) Vermutung, dass mir die Frauen nur so hinterher laufen.
Sicherlich 5 Minuten stand ich nun da und wollte eigentlich nur wieder zurück zum Ex-Chef, aber ich kam nicht los von dem, was Mittelpunkt der Geschichte und nun irgendwie auch meiner Welt geworden ist: Frau Pechmann.

Freitag, Oktober 12, 2012

Frohlocket! Internet kommt.


Frohlocket! Nachdem ich vorgestern mal wieder bei Alice angerufen und die Dame am Telefon mit meiner Nachfrage wohl überfordert hatte, hat sie mich zu einem -nach dessen Aussage- erfahrenen Kollegen weitergeleitet. Und siehe da, der hat mir erst einmal von sich aus eine Gutschrift über eine Monatsgrundgebühr gegeben und ein wenig Ordnung in das Chaos gebracht. Gestern Abend kam dann eine SMS: Internet wird am 22.10. aktiviert, der Telekomtechniker kommt zwischen 8 und 12 Uhr. Na wenn das mal klappt... 

Dann kann ich auch endlich die Bildergalerie vom Spiel des FCK gegen die U23 der TSG anschauen. Denn da lädt über mein Handyinternet gar nix -.-'
 
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