Mittwoch, November 19, 2008

Passend zur baldigst startenden Weihnachtszeit sowie Loriots 80. Geburtstag ein Gedicht:







Ein Klavier, ein Klavier!

Mutter, wir danken dir!




So...so...grundeinfach auf den ersten Blick und doch so voller Aussage und Gefühl! Die warme Wohnzimmeratmoshäre, von der man sich umhüllt wähnen möchte, das traute, ja vertraute Familienglück voller Freude, Musik und Kultur, die der Dichter hier mit minimalistischem Stil erweckt und in die Kleider nivellierter Bourgeoisie zu stecken vermag. Dankbarkeit und Verbundenheit, überschäumende Begeisterung, die durch die geschickt plazierte Doppelung im Rahmen der ersten Zeile den Leser gradezu anspringt wie ein kleines Kind mit blitzenden, aufgeregten Augen beim Auspacken des heiß ersehnten Dreirades, das eben noch verträumt unter dem Weihnachtsbaum vor sich hindämmerte, nicht wissend, welche Überraschung es gleich darstellen werde.

Genial, von Meisterhand geschaffen!

Kommentare:

  1. uiuiui, will da jemand dichter werden..

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  2. ist eher ein isnider, adnan ;)

    hohohoo hohohooo

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