Donnerstag, Mai 01, 2008

Rächtschraibunk

Die Einführung hat bekanntlicherweise und durchaus nachvollziehbar zu einer Schreibkonfusion geführt. So etwas wird nicht nur in Schulen, sondern auch im Alltag deutlich.
Wie auch am Bahnhof "Altstadt":




Was wie ein futuristischer Wartebereich mit einer... nennen wir es "Stehbank"... aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinschauen als Offenbarung der herrschenden Zustände. Selbstverständlich blieb [dpa] dies nicht verborgen - denn es wurde ganz genau hingeschaut.

Diese miserablen Zustände in Sachen Rechtschreibung werden verstärkt durch eine steigende kulturelle und damit auch sprachliche Durchmischung der Bevölkerung. Hinzu kommt ein sinkender Grad an Intelligenz.

Fall 1: Denglish



"Tim ◊ F aus B-tal was hier"

Korrektur zu Fall 1:
Entweder "war hier" oder "was here".

[Wobei ich mich sowieso frage, warum man das da draufschreiben muss - weiß ja sowieso niemand wer das ist]


Fall 2: Der Mord


Auf obenstehendem Beweisfoto sehen wir offenbar den vom Opfer kurz vor seinem Tod noch graphisch festgehaltenen Tathergang. Dies erinnert den Cineasten nun sicher an Monty Python: "It's the Legendary Black Beast of... Aaaaarrrrrrggghhh!"(King Arthur's pronunciation: [ɑːɡ]).
Jedenfalls...Es ist ein recht merkwürdiger Mord. Abgesehen vom Opfer ("Toter") sehen wir unmengen "Blut", sowie eine fliegende "Meersau" und die "Tatwaffe" mitsamt "Kallieber". Wie hat sich der Mord zugetragen?

Ich denke es ist offensichtlich, dass es sich hierbei um einen Raubmord handelt. Die detaillierte Zeichnung zeigt den Tatort direkt nach den tödlichen Schüssen. Dabei ist die Tatwaffe abgefeuert worden, die jedoch aufgrund einer Fehlfunktion kein Projektil, sondern ihr ... "Kallieber" verschoss. Dieses trat unterhalb der eigentlichen Schusshöhe in den Brustbereich des geschlechtsneutralen Opfers ein und fand ihren Austrittsbereich im linken Kopfbereich. Dies erklärt die Ansammlung von unmengen Blut.
Soweit das Bild.
Wir verlassen nun selbiges und interpretieren, was im Anschluss folgte.
Das Opfer, ein stadtbekannter Millionär, war des Nachts dabei, kurz vor dem Schlafengehen noch seine wertvolle Meersau auszuführen (bzw. -fliegen, da es ja eine fliegende Meersau ist). Das Opfer wird vom Täter überrascht, der im Anschluss an die Tat die Meersau stiehlt, um sie in Dubai an einen reichen Scheich verkaufen zu können.
Wer ist der Täter?
Das führt uns zurück zu Monty Python. Denn der Name steht bereits dort: Harry.

Aufgrund von permanent eingerichteten Geschwindigkeitskontrollen konnte ein Bild des mutmaßlichen Täters beim Verlassen des Tatorts angefertigt werden:


Spätestens ab hier war alles klar:

Täter waren Harry Klein und sein Komplize Stefan Derrick, die schon durch änhnliche Taten (unter anderem auch in Funk und Fernsehen) auf sich aufmerksam machten.

Hier ein altes Fahndungsfoto:



Ein Lob auf den Überwachungsstaat. Fahndung läuft.



PS: Bin schon wieder kreativ vom Thema abgekommen☻
Korrektur zu Fall 2:
Kallieber = Kaliber
Kallieber Projektil (Im Volksmund "Kugel" genannt)

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