Montag, Mai 09, 2011

Back home

Zurück aus der Schule. Die Klausur ist geschrieben. Im Raum mit Einzeltischen geschrieben, ging das ganze nach dem üblichen Geplänkel (ernstes Gesicht, "Wer abschreibt bekommt eine 6!") problemlos über die Bühne. Ich glaube die Schüler sind einfach zu brav um zu spicken. Jetzt bin ich aber erstmal gespannt, wie die Antworten auf die Klausurfragen ausgefallen sind.
Gemotzt wurde auch am Ende nicht über die Arbeit. Ergo: Sie war zu leicht. :p

Heute Nachmittag gehts wieder mal ans Seminar um die Zeit abzusitzen, die man wunderbar mit wichtigen Dingen füllen könnte. Außerdem würde ich heute Mittag gerne Fisch essen, habe allerdings keinen da. Und zum Supermarkt will ich jetzt auch nicht nochmal laufen, denn der führt nicht den leckeren Kartoffelsalat, den ich in der Heimat so sehr liebgewonnen hatte.

Jetzt setze ich mich erstmal an die Korrektur ran, dann kann ich die Klausur vielleicht am Freitag schon zurückgeben und muss dann diese Stunde nicht vorbereiten. ;)

Update:

1. Klausur korrigiert: 14,5 von 20 Punkten. Geht doch.

Sonntag, Mai 08, 2011

Zeitkampf

Man, man, man! Ungelogen 6 Stunden habe ich heute damit verbracht, eine Englischstunde zu planen. Die GK-Stunde ging dafür aber etwas schneller. Zu meinem Unterrichtsbesuch in Englisch am 20.05. hat sich seit Donnerstag noch ein weiterer Besuch am 13.05. hinzugesellt, da ist GK dran. Und am Montag wird die Klausur bei den 9ern geschrieben. Die waren ja nicht so begeistert davon, dass ich sie stelle. Wenn der Fachlehrer in seinem Entwurf u.a. 10 seiner 24 Verrechnungspunkte dafür vergibt, dass sie einen Text zusammenfassen sollen, dann ist das aber auch kein Wunder...
Nun ja, ich bin gespannt wie sie sich schlagen werden. Am Freitag habe ich noch eine Wiederholungsstunde gemacht und gesagt, "was denn drankommen könnte". Manche hatten aber offensichtlich keien Lust zuzuhören - und diesmal habe ich sie nicht ermahnt. Das böse Erwachen kommt dann in der Klausur. ;)
Für die nächsten 2 Wochen heißt es also mal wieder überleben. Auf in den Kampf.

Donnerstag, Mai 05, 2011

[d-pa] Test

Vorhin war ich in der Mittagspause des Seminars beim Fotoladen in der Residenzstadt zu Karlsruhe. Der Grund: Ich hatte ein Bild für teuer Geld rahmen lassen, selbiges abgeholt und beim Auspacken zu Hause festgestellt, dass der Rahmen beschädigt ist. Fazit: Ich bekomme einen neuen Rahmen, den ich dann wieder nach Hause schleppen darf.

Heute habe ich mir dann gedacht, dass ich meinen Hunger in der Mittagspause dazu nutzen kann, der Menschheit mal wieder etwas Gutes zu tun. Daher war [d-pa] heute investigativ unterwegs. Unerkant (...) habe ich heute in der Bäckerei Lörz eine Brezel zum Preis von 0,65€ erstanden, später eine weitere in der "Badische Backstub'". Hier kostete sie stolze 0,70€.
In beiden Geschäften verlangte ich, wie beim normalen Kurpfälzer vom Lande üblich, "ein Brezel". Bäckerei Lörz hatte mich nicht verstanden, die Badische Backstub' hingegen schon. Aber ich konnte mich auch bei Bäcker Lorz noch verständigen und kam letztlich in den Genuss der Backhandwerkskunst. Das Ergebnis war deutlich: Beide waren okay, aber Bäcker Lörz backt leckerer. Denn hier war nicht nur der richtige Laugengeschmack vorhanden, sondern dazu auch noch der richtige Biss. Der fehlte bei der Badische Backstub' ein wenig. Ist wohl Massenware. Somit rate ich zum Kauf bei Bäckerei Lörz und werde sicherlich viele mit diesem Hinweis erfreuen können.

Auf dem Weg zum Fotoladen fiel mir in der Bahn eine fässliche Frau (Adj., von "Fass, das") auf, die an ihrem Rucksack einen Fahrradhelm befestigt hatte. Soweit nichts besonderes. Gut, eigentlich schon, aber viel besonderer war, dass der Helm aus dem Hause Abus kam - der Firma, die zumindest mir eher für passgenaue Schlösser bekannt ist. Somit gehe ich davon aus, dass insbesondere dieser Dame der Helm auch wie eine Eins auf die Kanonenkugel den Kopf passt.
Kaum hatte ich den Blick von ihr abgewandt, fiel mir beim Aussteigen ein älterer Herr auf, der am Papierkorb der Haltestelle wohl seinen Hausmüll entsorgte: Ein fein säuberlich zusammengelegter Tetrapack H-Milch sowie eine (wohl) leere Packung Streichkäse. Merkwürdige Menschen hier in Karlsruhe. Und ich mittendrin.
Jetzt gilt es, von 14-15:30 in Fachdidaktik wie jede Woche die Zeit abzusitzen, dann kann ich, heute ausnahmsweise früher, nach Hause gehen und den Rest für morgen vorbereiten.

Mittwoch, Mai 04, 2011

Was muss, muss

So. Das Projekt für BMW ist abgeschlossen. Platz für Neues. Gerade ist die Klausurplanung in vollem Gange. Es sieht so aus, als würde ein Text der Stuttgarter Zeitung darin Verwendung finden. Etwas mies finde ich es ja schon wenn man nun eine Klausur entwerfen muss. Bei dem Test damals ging es noch, aber eine Klausur ist jetzt doch was anderes. am Freitag halte ich dann auch noch die Wiederholungsstunde und sage den Schülern was den drankommen "könnte". Hmja. Mal schauen. Ich habe mich übrigens entschieden, nach Möglichkeit auch gleich die Aufsicht und Korrektur zu übernehmen. Wenn, dann richtig. Jetzt plane ich aber erstmal die Klausur fertig und lege sie am Freitag zur Besprechung mit dem Fachlehrer vor. Morgen geht's wieder an Seminar, zum Ort der sinnlosesten Zeitverschwendung. Danach müssen dann noch 3 Unterrichtsstunden für Freitag geplant werden. Heidene. Aber was muss, muss.

Nachtrag 23:31: Klausur steht.
Nachtrag 00:26: Unterrichtsstunde für Freitag in Klasse 10 (GK) steht.

Dienstag, Mai 03, 2011

Mucho trabajo, poco dinero

Gerade versinke ich mal wieder in Arbeit. Schule, "Nebentätigkeit 1" (Hoffe) und "Nebentätigkeit 2" (Film). Bei letzterem ist die Galgenfrist bis Donnerstagabend. Müde bin ich, aber an Schlaf ist nicht zu denken. Und das nicht nur wegen den freundlichen Dachdeckern nebenan. "Weiter, immer weiter," lautet die Devise! Jetzt muss darf ich auch noch eine Gemeinschaftskundeklausur bis Freitag planen. Nur weil der eigentliche Fachlehrer zu faul ist es selbst zu tun. Verdammte Axt!

Sonntag, Mai 01, 2011

Eigengeräusch

Als vorbildlicher Angestellter habe ich heute auch den Müll rausgebracht. Hätte ich es mal lieber nicht getan. Da es sich u.a. um Bio-Müll handelte, fanden sich in der Tonne, welche zu 100% mit Essensresten gefüllt war, nach dem Öffnen geschätzte 1000 weiße, quirlige Maden. Uaaah! Da ist man um das evolutionsbedingte Ekelgefühl durchaus dankbar. Jedoch war der Anblick nicht das Ekligste, viel eher war es das Geräusch. Da musste folglich ein vergleichbarer Ton gefunden werden und fürwahr, ich habe ihn gefunden: Ein Geräusch wie das Laufen in Matsch. Eigentlich auch nicht so schlimm - wenn man nicht wüsste, dass das Geräusch durch die Bewegung hunderter Maden entsteht.
 
© [d-pa] 2006-2013