Dienstag, Juni 18, 2013

Alt Heidelberg, du feine...

Gesten bin ich mit einer Gruppe unserer Schüler (15 Jahre) mitsamt deren amerikanischen Austauschschülern nach Heidelberg gefahren. Kulturell hat es sie natürlich nicht so interessiert, "shopping" war da wichtiger. Gut, wenn man da einen verständnisvollen Lehrer hat.

Das war mir aber egal und ich habe sie dennoch durch das Schloss und die Altstadt geschleift um ihnen die Stadt zu zeigen.  Den Philosophenweg habe ich ihnen bei 36°C erspart. "Lustig" war: Ich hatte denen vor dem eigentlichen Treffpunkt noch einen Alternativtreffpunkt genannt für diejenigen, denen die Freizeit zu lange wird und die gerne noch etwas mehr von der Stadt sehen möchten. Natürlich kam niemand - nicht einmal die 5 anderen Begleitlehrer aus den USA.  
Zur Strafe ging es dann auf dem Weg zum Bus noch über die Alte Brücke. 

Die Damen waren übrigens wieder denkbarst knapp bekleidet. Diese absolut shorten Shorts sind derzeit en vogue. Bluse reingesteckt und bis zum Anschlag hochgezogen. So sitzen auch etliche jungen Dinger hier in der Schule rum - das finde ich zwar stellenweise nett fürs Auge, aber für eine Schule doch ziemlich grenzwertig. Bei manchen hab ich echt die Berfürchtung, dass da bald der Hintern rausschaut.

Mein Highlight des Tages war übrigens gestern eine amerikanische Austausschülerin, die mir in einem stillen Moment auf Deutsch anvertraute, dass sie heiß sei.  Hab ihr dann freundlicherweise erklärt, dass sie das im Deutschen ausdrücken müsste...

Dienstag, Juni 11, 2013

Arbeitsnotiz

Fand ich gerade unter der Arbeit eines schweizerischen Austausschüler. Franzosen und Saarländer sind hier mal im Vorteil. ;)

Merci d'avoir lu mon texte, que j'ai écrit sans aucune inspiration, mais avec le coeur. J'espere que vous vous êtes pas endormis! Bonne journée.

Wie nett :')

Sonntag, Juni 09, 2013

Grüße von der Korrekturfront

Einmal mehr Zeit für die Götterdämmerung.


Morgen wird mal wieder ein ganz toller Tag: Statt Unterricht von 11:20 bis 17:10 Uhr darf ich fortan als Krankheitsvertretung auch die Pausenaufsicht um 11:05 übernehmen. Dazu ist morgen mündliche Abiturprüfung, da darf ich schon um 7:30 anrücken. Aber weit gefehlt, dass dann mein Unterricht ausfiele: Nein, ich muss bis 10:30 Protokoll in den einzelnen Prüfungen führen, anschließend geht es mit dem eigentlichen Tagesprogramm weiter. Von 7:30-17:10 in der Schule - großartig.
Und die verbleibende Arbeit eines Lehrers macht sich dann natürlich nahtlos nach 18 Uhr.

Übernächste Woche darf ich amerikanische Austauschschüler für eine Führung durch Heidelberg begleiten, natürlich ohne Begleitung. Statt Unterricht von 11-15:30 heißt es dann: 8 bis 18 Uhr.
Die gute Nachricht für alle Steuerzahler: Das alles mache ich nicht nur gerne, sondern auch ohne zusätzlichen Verdienst. In Bayern gäbe es vielleicht noch ein "vergelt's Gott", aber hier wird dumm geschaut und einem gesagt, man engagiere sich eher durchschnittlich.

So, jetzt nur noch 39 Klassenarbeiten ähnlichen Niveaus korrigieren (geht ganz fix!), Unterricht für nächste Woche planen und dann in die Abi-Prüfungen einarbeiten. Wenn ich damit fertig bin, beginnt das Wochenende.
Zumindest wenn es nicht vorher schon vorbei ist.

Ja, ich liebe meinen Beruf. Nehme interessehalber dennoch andere Jobangebote entgegen.

Samstag, Juni 08, 2013

Herrlich :')

Also mir hat heute die Limbo-Lady fast noch besser gefallen als Raabs Duschkopf. Sympathisch auch von Carpendale, dass er beim Kugelstoßen ständig "unbewusst" übertreten hat damit die Alte nicht gewinnt. Leider sind sie beim letzten Wurf dann nicht mehr drauf eingegangen. Und so fliegt die Schreckschraube nach ihrem Karibikurlaub nach Hawaii. Vielleicht lernt sie da auch wieder was in Sachen Kultur und Tradition.

Samstag, Juni 01, 2013

Dienstag, Mai 28, 2013

Olé Olé

Es wird mal wieder Zeit. Zwischenzeitlich sind einige Werkstattbesuche vergangenen, Schülertränen vergossen, Weingläser getrunken und Relegationsspiele verloren worden. Apropos: Am Donnerstag letzte Woche trieb es mich nach Sinsheim, in die Hoffenheimer "Rhein-Neckar-Arena". Die freudige Nachricht, dass ich um 20:30 Uhr im Stadion sitzen werde, erreichte mich erst gegen 15 Uhr und so ging es natürlich so schnell wie möglich gen Heimat ins gelobte Badner Land. Nach einigen längeren Staus und der Abholung meines Herrn Vater, war ich erst gegen 20:15 Uhr im Stadion. Aber das war ja noch früh genug. Das Spiel verlief jetzt -aus meiner Sicht- nicht ganz so optimal und vom gestigen Rückspiel müssen wir gar nicht erst reden. Man hätte sagen können, dass es ein von Tatik geprägtes Spiel war, die Mannschaften zunächst abwartend agierten und versuchten, die Schwachstellen des Gegners auszuloten. Aber nein, es handelte sich über weite Strecken vielmehr um einen Gurkenkick, der Fehlpässen und Mittelfeldgeknobel geprägt war. Immerhin boten die Fans einen gewissen Unterhaltungswert: Während auf den Muppet Show-Rängen alles stand saß, was Geld und daher Rang und Namen hat, ging es auf der Nachbartribüne hoch her. Wie bei hitzigen Duellen so üblich, kochte dort die Stimmung über und zwei Fanlager versuchten, sich gegenseitig mit Faustschlägen wieder abzukühlen. Irgendwie verlagerte sich dadurch der Fokus ein wenig und der Spieltag wurde unterhaltsamer. Rentern und Frauen (mit Bommelmütze!) prügelten mit, Zuschauer wurden über Sitzreihen gezogen oder folgten, wegen durch Alkohol gestörtem Gleichgewichtssinn, der Schwerkraft nach unten. Nachdem 1-2 Ordner die Lage nicht so wirklich in den Griff bekamen und die sich eigentlich zum Aufwärmen geschickten Spieler von Kaiserslautern dem munteren Treiben mehrere Minuten zuschauten, schritt dann doch die Polizei ein und bekam sodann (auch eher schlecht als recht) die Lage irgendwann in den Griff. Was das Event somit wieder etwas von seinem Unterhaltugnswert verlieren ließ. Da halfen auch die beiden Lauter Fans nichts, die in unserem Block standen und damit die Sicht der Dahintersitzenden versperrten um im erforderlichen Maß zu grölen. Ohnehin - was es da so für Fans gibt...großes Amusement. Zwei weitere Fans gerieten etwas in Rage als ich meine Kamera zückte und wollten unbedingt auch festgehalten werden. Nun denn, Wunsch hiermit erfüllt.
 
© [d-pa] 2006-2013