Samstag, November 24, 2007

Arbeiten bis zum Umfallen? Rente ab 77

Stasi-Schäuble hat wieder zugeschlagen:
Mit der Erhöhung des Rentenalters auf 67 „sind wir noch nicht am Ende“, sagte Schäuble dem Wirtschaftsmagazin „Capital“.

Wie die Welt berichtet, schlägt er ("Wirtschaftsexperten" stimmten ihm zu) die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 77 Jahre vor.

Die Lebenserwartung eines Mannes liegt momentan bei 76,2 Jahren.
Clever kalkuliert ist noch cleverer gespart!



[dpa] meint: Rente erst nach Totenschein?
Da stand Herr Schäuble wohl wieder neben sich und hat den Karren an die Wand gefahren.

Freitag, November 23, 2007

Krohne vs. Krone

Heute war ich wieder arbeiten und saß den ganzen Tag zusammen mit LH im Freelancer Office (4 Arbeitsplätze). Wir waren durchgehend zu zweit, irgendwann konnte ich folgendes belauschen:

LH am Ende eines Gesprächs:

Dürfte ich zur Vervollständigung des Datensatzes bitte nocheinmal Ihren Namen erfahren?
Ach ja, wie die Krone.
Ah! Dann also wie der Zirkus.


Nicht verstanden?
Hier die vollständige Version:

Dürfte ich zur Vervollständigung des Datensatzes bitte nocheinmal Ihren Namen erfahren?
Krohn.
Ach ja, wie die Krone.
Nein, die schreibt man ja ohne "h"!
Ah! Dann also wie der Zirkus.
Nein, den schreibt man auch ohne "h"!

Donnerstag, November 22, 2007

Handy & Mrs. Hayton

Letzte Woche Donnerstag rief mich mein Essay-Writing-Dozent auf dem Handy an. Hatte das Vibrieren in der Tasche nicht gemerkt, da ich im EW in den 2. Stock marschierte. Irgendwann kam dann eine SMS mit der Info zu einer Mailox-Nachricht. Schnell mal abgehört und *wirr* auf einmal spricht da einer auf Englisch *grübel*. Hat zum Glück den Namen genannt.
Grund des Anrufes: Mein Essay zur Islamophobie. Der hat ihm im Hinblick auf seine Meinung nicht so gut gepasst, Note aber immerhin 2,5 (womit ich eigentlich zufrieden war). Grund der "schlechten" Note: Ich hatte denm Essay damit begonnen, die Frage zu stellen, ob Islamophobie existiert (um diese Frage im Schluss beantworten zu können).
Der Dozent meint aber, dass es Fakt ist, dass Islamophobie existent ist und das somit falsch wäre.
Habe ihm dann im Seminar meine Intention erläutert, nachdem er mich darauf ansprach.
Jedenfalls rief er 10 Minuten nach Seminarende an und teilte mir mit, dass er sich das nochmal angeschaut hätte und er in meiner Essay-Writing-Gruppe einige Essays zu gut, und andere zu schlecht bewertet hätte (dafür, dass das Allgemeinniveau niedrig sei *lol*). Bei der nochmaligen Durchsicht kam er zum Entschluss, dass mein "writing not that bad" sei, was ihn dazu bewogen hatte, die Note auf 2,1 zu verbessern.
3/10 sind jetzt nicht die Welt, aber einen Eintrag im Blog waren sie zumindest wert ;)


Mrs. Hayton:

Mir namentlich bekannten Informationen zufolge, hatte o.g. Person einen zeitlich begrenzten Vertrag mit der Option für die Universität, eine Vertragsverlängerung durchzuführen. Diese Option wurde wohl (aus mehr oder weniger jedem Studenten bekannten Gründen) nicht gezogen.
Außerdem habe die Person auch in letzter Zeit...mit sich selbst...zu tun gehabt.
Jedenfalls wurde dieser ausgebliebenen Vertragsverlängerung entgegengewirkt und man hat sich -laut Information- seinen Arbeitsplatz eingeklagt.

Möge man davon halten was man will.

Samstag, November 17, 2007

[dpa] evtl. in Kürze auf Pro7?

Alles begann mit einem Dozenten, der magische Fähigkeiten besaß...


to make a long story short:

Pro7 will offenbar für Teilnehmerportraits bei jedem Teilnehmer des Magie-Wettbewerbs eine "Home-Stroy" drehen und denjenigen jeweils einen kompletten Tag lang mit der Kamera begleiten.
Höchstwahrscheinlich wird das am Donnerstag übernächster Woche sein. Und da hat [dpa] Intermediate Essay Writing bei besagtem Dozenten. Jener hat auch letzten Donnerstag gefragt, ob das okay für uns wäre, wenn die Herren mit der Kamera anrücken würden.
Und da ich mich bei 19 Teilnehmern sicherlich schlecht verstecken kann, werde ich mich vllt. bald einem Millionenpublikum präsentieren (Ruhm, Ehre und viel Geld)... oder auch nicht. :-P

Aufgefallen I

Stakkato. Auf Wunsch folgt eine ausführliche Version zu den gewünschten Punkten.

  • mein Arbeitgeber agiert ausschließlich merkantilistisch
  • die von mir benötigten Bücher stehen in der Bibliothek immer auf dem unteresten Regalfach knapp oberhalb des Fußbodens
  • Gerüchte besagen, die Philosophische Fakultät bleibe nun fest in MA bestehen
  • Societal Intermediary Organizations könnte man im Deutschen als "gesellschaftlich vermittelnde Organisationen" beschreiben
  • [dpa] ist mit etwas Pech in Kürze auf Pro 7 zu sehen ^^
  • mein Dozent für Essay Writing ruft auf meinem Handy an
  • Mrs. Hayton klagt ihre Anstellung ein
  • Tradition ist nicht das Weitergeben der Asche, sondern das Weiterreichen des Feuers.

Mittwoch, November 14, 2007

DB - Die DrecksBahn

Hartmut Mehdorn ist ein Rektum: Man kann es drehen und wenden wie man will - es kommt nichts Gutes und Brauchbares heraus.
Ganz genau wie die DrecksBahn, deren Börsengang in letzter Zeit in die Ferne gerückt ist.
Seit heute Mittag läuft der Streikmarathon der GDL ("wir kapitulieren nicht - niemals!"), anfänglich im Güterverkehr, ab morgen 2:00Uhr folgen Nah- und Fernverkehr.
Es wird streikbedingt zu Änderungen im Fahrplan kommen. Aber das ist ja nichts Neues.
Meine beknackte Bummelbahn kam schon seit vergangenem Donnerstag mit 10 Minuten Verspätung an, weshalb ich die Anschluss-S-Bahn verpasst und a) zu spät an die Uni und b) ins Büro kam (Stichwort Verdienstausfall).
Auch heute war es wieder so, Verdienstausfall liegt mittlerweile bei 12,50 Euro. Ist jetzt nicht die Welt, aber heutzutage dreht man schließlich jede Reichsmark zweimal um. Früher war sowieso alles besser. Da kam die Bahn pünktlich, sofern nicht kurz vor Sibirien die Kohle ausging.
Zurück zum Thema.
Heuer hatte ich wieder einen jeder angenehmen Arbeitstage. Neun Stunden Tastentippen und Dummschwätzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 9 Großkunden, 1 Mittelständler und - als erster der Großkunden-Leute: Keine Samples.
Um 18 Uhr war Feierabend - schnell zum Zug!
Jener fuhr pünktlich ab, doch leider verzögerte sich kurz nach Verlassen des Bahnhofs unsere Weiterfahrt aufgrund der "Überholung durch einen anderen Zug" (ICE (für Schlipsträger)). Also standen wir 5 Minuten. Durchsage: "blabla...haben wir derzeit 5 Minuten Verspätung...wir bitten, dies zu entschuldigen.". Nun ja - kann ja MAL passieren. Ankunft im Umsteigebahnhof HD: "blabla...haben wir derzeit 6 Minuten Verspätung...wir bitten, dies zu entschuldigen.". Weitere gefühlte 5 Minuten haben wir bei der Bahnhofeinfahrt im Schneckentempo verloren.
Ankuftszeit 18:21. Abfahrt meines Anschlusszuges: 18:21.
Ankunft meines Zuges: Gleis 7. Abfahrt meines Zuges: Gleis 1.
*Hetz, röchel*
Zug weg.
Puls = 180.
Scheiß Bahn, Scheiß Mehdorn, idiotische Stümper.

Gleich beschweren gehen am Service Point!
Aber vorher erstmal anstehen. 5 Minuten.
Der Fahrgast vor mir (recht starke Pigmentierung, vermutlich Migrationshintergrund) muss in die Landeshauptstadt (= nicht Bundeshauptstadt!). Die "Servicefrau" mit rotem Fez (der Unwissende konsultiere Wikipedia) ist sehr genervt, schreit teilweise rum. Service großgeschrieben: "NEEEIN! ES FÄHRT NICHTS! AM SAMSTAG ERST WIEDER. ES FÄHRT KEIN EINZIGER ZUG!". Der Fahrgast gibt auf und läuft davon. Nun komme ich. Erstmal Frust abgelassen, dann die Begründung: "Die haben keine Wartezeit mehr!"
"Und warum müssen wir dann immer auf die Ankunft des ICs auf dem Nachbargleis warten?"
"Ja, manchmal warten sie. Je nachdem, wer gerade dransitzt. Tut mir Leid, da kann ich nichts machen. Der nächste Zug fährt in einer Stunde."

Das wars. Nun stand ich rum im luftigen Bahnhof. 1 Stunde, bis der nächste Zug fuhr. Man hat ja sonst NICHTS zu tun. Ein anfänglich angenehmer Tag nahm mal wieder ein grauenhaftes Ende.
Dank Herrn Mehdorn und seinen unfähigen Mitarbeitern. Sie ist uns eben immer ein Stück voraus, die DreckBahn.

Und sollte dieser Beitrag Gemeinheiten, Beleidigungen etc. enthalten, dann bitte ich, dies zu entschuldigen! :-)
 
© [d-pa] 2006-2013