Mittwoch, November 14, 2007
Montag, November 12, 2007
Hohe Reputation der Mannheimer Politikwissenschaft bestätigt
Das aktuelle Reputationsranking der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) belegt das hohe Ansehen der Mannheimer Politikwissenschaft und ihrer Vertreter. In den beiden Bereichen Methoden der Politikwissenschaft und Wissenschaftstheorie sowie Politische Soziologie wählten die deutschen Politikwissenschaftler die Universität Mannheim auf den ersten Platz. Mit Prof. Dr. Franz Urban Pappi stellt Mannheim auf dem Gebiet der Methoden und Wissenschaftstheorie auch den renommiertesten Fachvertreter. „Dieses Zeichen der Anerkennung durch meine Kollegen freut mich sehr. Ich bin mir sicher, dass die Mannheimer Politikwissenschaft auch in Zukunft ihrem Ruf gerecht wird und ihre Kernkompetenzen weiter stärkt“, so Pappi, der mit Beginn des Mannheimer Herbstsemesters emeritiert wurde.
Im Bereich Politische Soziologie belegt Pappi hinter Prof. Dr. Jürgen W. Falter von der Universität Mainz den zweiten Rang. Mit Prof. Dr. Jan W. van Deth auf Platz acht ist in dieser Domäne sogar ein weiterer Mannheimer unter den zehn bedeutendsten deutschen Fachvertretern zu finden. In der Kategorie Internationale Beziehungen erreicht die Mannheimer EU-Forscherin Prof. Dr. Beate Kohler-Koch den dritten Platz.
Die genannten Mannheimer Politikwissenschaftler leiten am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) seit langer Zeit zahlreiche Forschungsprojekte und bekleideten über viele Jahre hinweg Führungspositionen des Instituts. Das MZES steht mit der Fakultät für Sozialwissenschaften seit seiner Gründung 1989 in enger Verbindung und ist das größte sozialwissenschaftliche Forschungszentrum einer deutschen Universität.
Prof. Dr. Wolfgang C. Müller, MZES-Direktor und Inhaber des Lehrstuhls Politische Wissenschaft III an der Fakultät für Sozialwissenschaften, gratulierte seinen Kollegen zu dem guten Abschneiden: „Diese hervorragenden Platzierungen überraschen mich nicht. Sie setzen vielmehr ein berechtigtes Ausrufezeichen hinter die Leistungen dieser außerordentlich engagierten Kollegen.“
Das Reputationsranking ist Teil einer Studie von Prof. Dr. Jürgen W. Falter und Prof. Dr. Michèle Knodt, die im aktuellen Rundbrief der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) erschienen ist. An der Befragung nahmen 135 Mitglieder der DVPW sowie der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) teil. Zum Untersuchungszeitpunkt hatten beide Verbände insgesamt 1568 Mitglieder.
Quelle: Falter, Jürgen und Michèle Knodt (2007). Die Bedeutung von Themenfeldern, theoretischen Ansätzen und die Reputation von Fachvertretern, in: Politikwissenschaft. Rundbrief der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft 137, S. 147-160.
Sonntag, November 11, 2007
Der Kohlenmann
Der Kohlenmann hat nun mit mir zusammen das Seminar "Macht. Strategien der Herrschaftslegitimation im Mittelalter".
Er wäre natürlich nicht der Kohlenmann, wenn er nicht eine Sonderstellung hätte: Er ist nämlich auch HiWi am Lehrstuhl "Mittelalterliche Geschichte" und somit auch für Homepage/Dotlrn/Veranstaltungsvorbereitung verantwortlich.
Kommenden Dienstag muss ich in besagtem Seminar mein Referat halten, ich werde die Teilnehmer in das England des 13. Jahrhunderts entführen und in einem spannend-fesselnden Vortrag über den Königsthron von König Edward I. referieren, philosophieren, sinnieren und unglaubliche, fast vergessene Kreuzzüge in das Bewusstsein der Menschheit zurückbringen, inklusive des "Kampf der Kronen".
Im Gegensatz dazu wird der Kohlenmann eine Lesung halten (Insider!). Thema (Achtung, jetzt kommts!): "Der Erzstuhl des Reiches" *lol*.
Da unser Kohlenmann wie gesagt auch die Dotlrn-Plattform betreut, müssen alle Referenten ihre Handouts an ihn zum Hochladen schicken. And so had I.
Sein Handout steht seit 22:02 Uhr online, meins (schon am Freitag an ihn geschickt) seit 22:29Uhr.
Und nun muss ich doch tatsächlich feststellen, dass der Kohlenmann den von mir konzipierten Kopf des Handouts geklaut und in das seinige eingebaut hat.
Gleiche Schriftart, gleiche Schreibweise, gleiches Unilogo, gleiche Ausrichtung...nur anderer Name.
Der Arsch!
Edit: Ein Zitat aus dem Handout des Kohlenmanns (bitte mit dem monotonen Singsang in Gedanken sprechen lassen):
Doch egal zu welchem Ergebnis die Diskussion auch führt, die ehrfurchtsgebietende Geschichte dieses Herrschersitzes kann dadurch nicht erschüttert werden. 600 Jahre lang haben die Könige des Deutschen Reiches nach Wahl, Huldigung, Weihe und Krönung diesen Thron bestiegen, mindestens seit dem 12. Jh. auch in dem Bewusstsein, auf dem Thron Karls des Großen zu sitzen.
German Angst: Der Bundesnachrichtendienst
Heuer bin ich, wie jeder anständige Bürger auch, beim alltäglichen Surfen auf der Seite des BND gelandet (wer tut das nicht?!?).
Begrüßt wurde ich so (Schäuble lässt grüßen):
Glücklicherweise werden FAQs zur Verfügung gestellt, in denen all meine Fragen bestens beantwortet wurden:
2. Wie erhalte ich ein Autogramm des Präsidenten?
Der derzeitige Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau möchte die Verteilung von Autogrammen den Personen der Zeitgeschichte überlassen. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.
7. Wie kann ich Geschenkartikel des BND erwerben?
Das Besucherzentrum wird entgegen ursprünglicher Planung erst im Zuge des Projektes Gesamtumzug an die Chausseestraße realisiert. Es ist nach wie vor geplant (jedoch mit zeitlicher Verzögerung), eine BND Shop-Verkaufsstelle auf der Liegenschaft am Gardeschützenweg einzurichten. Diese wird nur für angemeldete Besuchergruppen zugänglich sein.
[dpa] meint: Weihnachten rückt näher und der Schäuble weiss, was unter dem Weihnachtsbaum liegt!
Mittwoch, November 07, 2007
[dpa]: Knallhart nachgefragt!
Ist Klatschen bei der Landung ein typisches Erkennungsmerkmal des Prekariats?
Montag, November 05, 2007
Verdienste steigen
Zumindest die Diäten.
Vertreter der Großen Koalition haben sich heute darauf geeinigt, dass zum 01.01.08 die Diäten der Bundestagsabgeordneten um 4,7% ansteigen und im Jahr 2009 um weitere 4,5%.
Im nächsten Jahr hat somit jeder Bundestagsabgeordnete 330 Euro mehr in der Tasche, was zu einem Gesamtverdienst von 7339 Euro (zzgl. Verdiensten aus sonstigen Tätigkeiten) führt.
Im Gegenzug zur Erhöhung der Diäten wird die Altersversorgung leicht gekürzt. Für jedes Jahr Mitgliedschaft im Bundestag erhalten die Abgeordneten künftig nur noch 2,5 statt drei Prozent der Abgeordnetendiät als Ruhegehalt.
Wenn das nicht ein sinnvoller Beitrag zur Staatsentschuldung ist!